Unser See stellt sich vor- beim Ausschuss für Umwelt und Natur der Bezirksverordnetenversammlung Pankow

Liebe Mitstreiter und Interessierten

Am Donnerstag, den 23.03. hatten wir als Arbeitskreis Wilhelmsruher See, die seltene Gelegenheit, vor dem Ausschuss für Umwelt und Natur der Bezirksverordneten- versammlung Pankow,  unser dringliches Anliegen vorzutragen.

Eine kurze Möglichkeit bot sich zudem, die für uns unbeantworteten Fragen an den Bezirksstadtrat Hr. Dr. Kühne und Fr. Dr. Mohrfeld zu richten. Kernaussage war, dass die Sanierung des Sees fest in der Planung steht. Diese aber nicht vor 2020/21 starten kann weil Gelder und Personal fehle. Abhängig davon müsse noch ein sog. Grundwasserströmungsmodell errichtet werden, in dem zukünftige Entwicklungen sowie die Auswirkungen geplanter Eingriffe simuliert werden.

Die Installation des Ultraschallgerätes zur Bekämpfung der Blaualgen, wurde uns bereits im Herbst 2016 mit sofortigem Beginn zugesichert. Nun endlich solle dieses Verfahren in dieser Woche eingesetzt werden. Dazu werden bestimmte Sonden in den See gesetzt (Einzelheiten können Sie auf dieser Homepage unter der Kategorie  Präsentation Sanierungskonzept vom 7.10. 2016 -vorgestellt durch Hr. Dipl. Ing. Hartmut Wassmann, vom Ingenieursbüro Wassmann- nachsehen).

Die uns schon vor über einem Jahr zugesprochenen Informationstafeln (mit Einzelheiten zum Sanierungsvorhaben) für den Bürger sind nach Aussage von Frau Dr. Mohrfeld fertig produziert und werden umgehend aufgestellt.

Im Zuge der Recherche zu unserem Vortrag vor dem Umweltausschuss haben wir eine interessante Entdeckung gemacht. Der Wilhelmsruher See befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet ( LSG 52) welches auch den Bürgerpark Pankow und die Schönholzer Heide umschließt. Unser See ist also als Schutzgegenstand ausgewiesen! Mit dieser Entdeckung können wir ein ganz anderen Handlungsdruck beim Bezirksamt auslösen.

Dies sind kleine Schritte, die wir (hoffentlich) bewirkt haben. Weil uns aber ein Warten für eine Grundsanierung bis 2020/21 zu weit in der Ferne liegt, fordern wir als Mindestens-entgegenkommen eine unverzügliche Grobreinigung der Gewässerfläche im Frühjahr des Jahres 2017 bis zum Langen Tag der Stadt Natur am 17. Juni 2017. Von Seiten des Bezirksamtes bekamen wir auch diesbezüglich keine klaren Antworten. Bei einem Ausschussmitglied fanden wir unmittelbaren, positiven Anklang. Er sprach uns beim Herausgehen noch einmal mit den Worten an, dass er in der Arbeitsweise des Bezirksamtes einen starken Verbesserungsbedarf sehe und bot für unser ehrenamtliches Engagement seine Unterstützung an.

Dafür hat es sich gelohnt- Wir haben Eidruck hinterlassen!

Eine Zusammenfassung inform unserer Präsentation beim Umweltausschuss, können Sie unter diesem link nachlesen:

Wilhelmsruher_See_Umweltausschuss