Und still ruht der Wilhelmsruher See

Nun ist es bald ein Jahr her, dass der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses die Freigabe von 1,1 Millionen Euro  (aus sog. SIWANA- Mitteln) für unseren Wilhelmsruher See beschlossen hat. Seitdem wurden die Schilfinseln ausgesetzt und eine Bewässerungsaktion durchgeführt,

Am 11. Dezember gab es zwar einen mündlichen Austausch zwischen Anne Linkert (Bezirksamt Pankow) und einem Arbeitskreismitglied, aber handfestes Konzept bzw. eine verbindliche Terminplanung, haben uns bis heute nicht erreicht.

Das Gedächtnisprotokoll von diesem Gespräch ist wie folgt:

  • Die SiWANA -Mittel sind für die Sanierung des Wilhelmsruher See´s im Jahr 20/21 sicher gestellt.
  • Für ein handfestes Konzept fehlen noch einige, grundliegende Messergebnisse (was zB. das Abtragen der Mauer und die Uferabschrägung betrifft). Diese fehlenden Ergebnisse werden 2020 evaluiert
  • Eine Ausschreibung für eine neue externe Wasseringenieurs-Firma beginnt im kommenden Jahr
  • Das Ausschreibung-Prozedere wird das ganze Jahr 2020 andauern
  • In 2020 wird lediglich die bestehende Schilfinsel im Anwachsen (Verträglichkeit mit dem hohen PH- Wertes des Wassers) weiter beobachtet/ beforscht
  • Um dann 2021 einen Schilfgürtel von 800m2 am Rand und in der Mitte des Sees mit den Siegerpflanzen zu gestalten
  • Eine Entschlammung mit Bagger ist ab 2021 angedacht. Es wird eine Schlammschicht abgetragen und eine tiefere Mulde in der Mitte des Sees modelliert

Für den Wilhelmsruher See und seine Sanierung sind das Umwelt- und Naturschutzamt sowie das Straßen- und Grünflächenamt zuständig. Seit Anfang Mai 2019 haben wir beim Umweltamt eine neue Ansprechpartnerin. Wir haben sie im Juni persönlich kennengelernt und seitdem den E-Mailkontakt mit ihr geführt.

So baten wir also in der ersten Novemberhälfte bei ihr und dem Bezirksstadtrat um einen Termin im Dezember 2019. Unsere Bitte wurde jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass es sinnvoller ist, sich erst nach einer Besprechung zwischen dem Umwelt- und dem Straßen- und Grünflächenamt (SGA) mit uns zusammenzusetzen. Da schon bei den letzten beiden vorangegangenen Terminen im Bezirk- samt kein Vertreter des SGA anwe- send war, schlugen wir vor, uns ein Zeitfenster bei diesem Treffen oder im Anschluss daran zur Verfügung zu stellen. Dieser Vorschlag blieb unbeantwortet.

Was tun die zuständigen Ämter?

Auch sie brauchen einen intakten See.

Wir brachten uns Anfang Januar erneut in Erinnerung und erfuhren am 29.01.2020, dass es im Dezem- ber doch noch ein Treffen zwischen den beiden Ämtern gegeben hatte. Wir sollen jetzt jedoch – meiner Meinung nach aus fadenscheinigen Gründen – noch bis März vertröstet werden. Was steckt also wirklich dahinter?

Außerdem fragen wir seit über einem Jahr nach den Ergebnissen der bereits in den letzten Jahren durchgeführten Untersuchungen. In den vergangenen sechs Monaten hat sich unser Arbeitskreismitglied Jens Nowak dazu zweimal telefonisch mit dem Umweltamt in Verbindung gesetzt und Ariane Nowak hatte sogar persönlichen Kontakt. Uns wurde nahegelegt einen Antrag auf Auskunft nach dem Umweltinformationsgesetz zu stellen.

Ralf-Peter Rose vom Arbeitskreis hat diesen Antrag auf der Basis der Ausarbeitungen von Jens Nowak noch in der Vorweihnachtszeit formuliert und am 18.12.2019 bei der zuständigen Stelle eingereicht. Dieser Antrag wurde bisher nicht innerhalb der vorgesehenen Frist von maximal zwei Monaten, also bis zum 18.02.2020, bearbeitet.

Wir haken wieder nach!

Um neben den beschriebenen Ärgernissen einen positiven Aus- blick zu geben, möchte ich unbedingt noch erwähnen, dass es uns sehr freut, seit dem Wilhelmsmarkt von „Wilhelm gibt keine Ruh“ am 30.11.2019 zwei neue Mitstreiter für unseren Arbeitskreis gewonnen zu haben. Vielleicht hätten auch Sie Interesse, uns in unserem Kampf um den See zu unterstützen. Sie können auch jederzeit Kontakt per Mail zum Arbeitskreis unter: WilhelmsruherSee@ Leben-in-Wilhelmsruh.de aufnehmen.

Peggy Badstübner für den Arbeitskreis Wilhelmsruher See

Quelle Der Wilhelmsruher

Der Wilhelmsruher See in der Presse

Im Rahmen des Schülerprojektes „lupenrein&wasserfest“ der Pankower Früchtchen gGmbH trafen sich anlässlich des Besuches einer chinesischen Delegation, einVertreter des Arbeitskreises sowie Bezirksstadtrat Daniel Krüger am Ufer des See. Dieser Artikel ist in der Berliner Woche am 12.09. daraufhin erschienen. Darin erfahren Sie zusammengefasst den Stand der Dinge zur Seesanierung und was an diesem Tag am See geschehen ist.

Wir gehen in die Öffentlichkeit, damit unser Anliegen als dringlich empfunden wird!

 

Spaziergangimpressionen…

Das gefrorene Wasser tritt zum Teil über das Ufer. Der Wasserstand macht aufgrund von Niederschlag und gestiegenem Grundwasser einen guten Eindruck, die Uferbefestigung jedoch macht Sorge!


Und die Weide am Ufer? Noch ein sehr TRAURIGER Anblick. Warum musste sie weichen, drohte sie ins Wasser abzufallen?

 

Die Eröffnung der Fotoausstellung – ein toller Erfolg!

Am vergangenen Freitag haben wir wieder dankend feststellen können, dass wir die Herzen der Wilhelmsruher Bürger mit unserer Ausstellungseröffnung „Seesichten“ erreicht haben.

Start war eine angeregte Fragerunde mit anschließenden Unterhaltungen in Begleitung einer Präsentation zum Fortschreiten der Sanierungsmaßnahmen des See´s.

Über Ihr großes Interesse freuen wir uns sehr.

                             

Die Ausstellung kann noch bis 19.04.2018 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek

Mo, Di, Do von 14 bis 19 Uhr und Mi, Fr von 10 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Bleiben Sie interessiert. Ihr Arbeitskreis Wilhelmsruher See

Eröffnung der Ausstellung „Seesichten – eine Fotoausstellung zum Wilhelmsruher See“und Informationen zum Thema Seesanierung,am Freitag, 23. Februar 2018 um 19 Uhr

Vom 23.02.2018 bis 19.04.2018 wird in der Bibliothek Wilhelmsruh die Ausstellung „Seesichten – eine Fotoausstellung zum Wilhelmsruher See“ zu sehen sein – mit Bildern von und für Wilhelmsruher Seeliebhaber, zusammengestellt vom Arbeitskreis Wilhelmsruher See des Vereins Leben in Wilhelmsruh e.V.

Bei der Ausstellungseröffnung am Freitag, 23.02.2018 ab 19 Uhr werden Vertreter des Arbeitskreises persönlich anwesend sein, um Ihnen die in den vergangenen drei Jahren gesammelten Daten und Fakten zum Thema Seesanierung zu präsentieren.

Der Verein Leben in Wilhelmsruh e.V. lädt herzlich ein zur

Eröffnung der Ausstellung
„Seesichten – eine Fotoausstellung zum Wilhelmsruher See“
und Informationen zum Thema Seesanierung

am Freitag, 23. Februar 2018 um 19 Uhr
in der Bibliothek Wilhelmsruh
Hertzstr. 61
13158 Berlin
Buslinie 122/155, Haltestelle „Hertzstraße/Fontanestraße“

Die Ausstellung kann vom 23.02. bis 19.04. zu den Öffnungszeiten der Bibliothek      Mo, Di, Do von 14 bis 19 Uhr und                                                                                 Mi, Fr von 10 bis 13 Uhr                                                                                        besichtigt werden.

 

Die Gewinner des Fotowettbewerbes Licht und Schatten des Wilhelmsruher Sees

Sie können sich sicher noch an unseren Fotowettbewerb errinnern? Zum „langen Tag der StadtNatur“ haben wir Sie gebeten, uns Ihre persönlichen Eindrücke vom Wilhelmsruher See zum Thema Licht- und Schattenseiten auf jeweils einem Foto festzuhalten. Aufgrund Ihrer regen Teilnahme fiel uns die Wahl wirklich nicht leicht. Wir bedanken uns bei den Liebhabern unseres Sees und möchten Ihnen einen Auszug präsentieren.

Die Fotos wurden am Veranstaltungstag ausgestellt…und den Gewinnern dürfen wir gratulieren!

Platz 1 der Erwachsenen Ähnliches Foto Marzena K.

Platz 1 der Kinder bis 13 Jahre Ähnliches Foto  Ece D.

 

Wir haben viele Menschen erreicht und sind sehr zufrieden!

Wir erlebten eine sehr gelungene Veranstaltung mit tollen Mitmach-Aktionen rund um den See –  eine  informative Unterhaltung für die ganze Familie gepaart mit bürgernaher Aufklärung zum Zustand, und zu den Sanierungsarbeiten des Wilhelmsruher Sees.

Natürlich möchte ich euch ein paar Impressionen des „langen Tag der StadtNatur“ hiermit zeigen. Vielen Dank an alle Mithelfenden und Besucher für den großen Erfolg!              Fotos Ähnliches Foto Wolf-Rüdiger Rast

 

Die Grobreinigung ist getan

Am gestrigen Dienstag wurde, wie in der Drucksache der BVV im Mai beantragt, eine Grobreinigung durch das vom Bezirksamt beauftragen Ingenieurbüro Wassmann und Mitglieder aus dem Arbeitskreis Wilhelmsruher See, durchgeführt. Mit einem Boot konnten wir zumindest den an der Oberfläche schwimmenden Müll, wie BSR-Eimer, Plastiktüten, Flaschen, eine Menge Sperrholz, verrostete Eisenbehälter etc. bergen und ans Ufer bringen. Dieser Unrat wurde dann am Nachmittag vom Ordnungsamt entsorgt.