Die Gefahr durch Blaualgen- Tote Fische im Wilhelmsruher See

Am Morgen des 19. April wurde der Arbeitskreis „Wilhelmsruher See“ des Vereins Leben in Wilhelmsruh e.V. durch Anwohner alarmiert, dass sich auf dem See Schlieren befinden würden und verendete Fische an seinem Rand zu finden seien.

Fachkundige Mitglieder des Arbeitskreises wurden sofort tätig, es wurden Wasserproben entnommen, deren mikroskopische Betrachtung ergab, dass es sich bei den weißlichen Schlieren um Blaualgen handelt. Durch das Algenwachstum wurde der ph-Wert des Gewässers zu hoch, was zum Sterben der Fische führte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Arbeitskreis informierte umgehend das Bezirksamt über diese erschreckende Entwicklung und forderte, die Maßnahmen zur Sanierung des Wilhelmsruher Sees zu intensivieren, damit die Bewohnerinnen und Bewohner von Wilhelmsruh sich wieder eines sauberen und wasserreichen Gewässers erfreuen können. Aber auch das Bezirksamt handelte schnell. Bereits zwei Stunden nach Erhalt der Information waren zwei Mitarbeiterinnen des Umwelt- und Naturschutzamtes am See, um eigene Untersuchungen vorzunehmen. Sie kamen zum gleichen Ergebnis der Arbeitskreis und sagten zu, die toten Fische umgehend fachgerecht entsorgen zu lassen. Gleichzeitig teilten sie auch mit, dass ein Büro beauftragt wurde, bis zum Herbst einen Plan zur Sanierung des Sees zu erstellen.

Wir wundern uns – Warum wurde jetzt erneut ein Büro beauftragt? Wurden vom Büro Wassmann 2019 doch bereits ein Abschlussbericht mit Kostenschätzungen erstellt. Was unterscheidet die zu erstellende Entwurfsplanung, von den Arbeiten des Büros Wassmann?

Der Arbeitskreis bleibt in gutem Kontakt mit dem Umwelt- und Naturschutzamt, um auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen.

Wir informieren Sie! Ihr Arbeitskreis Wilhelmsruher See.