Was ist eigentlich aus den angedachten SIWA-Mitteln zum Einsatz der Seesanierung geworden? Wir haben nachgefragt.

Frau Dr. Moorfeld (Leiterin Umwelt- und Naturschutzamt) hat auf einer neuen Berechnungsbasis zur Sanierung des Wilhelmsruher Sees im Sommer 2018 einen Antrag auf Erweiterung der SIWA-Mittel (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt) um 1,14 Mio € gestellt.Wir haben jetzt nachgehakt, denn seither war es sehr still geworden.

Diese Antwort vom Beszirkstadtrat Hr. Daniel Krüger erreichte den Arbeitskreis via Mail am 14. November.

„Wir haben Sie selbstverständlich nicht vergessen. Leider wurde uns vom Lenkungsgremium in der letzten Woche mitgeteilt, dass eine Entscheidung hinsichtlich der weiteren Finanzierung des Gesamtprojektes auf das Frühjahr 2019 verschoben worden ist. Wir werden dann auch in dieser Angelegenheit dort vorstellig. Wie Sie sich vorstellen können, hat uns diese Mitteilung nicht erfreut. Diese Entscheidungsverschiebung muss nicht unbedingt eine Verzögerung des Projektes bedeuten, da wir ja auch von den Arbeitskapazitäten des Straßen- und Grünflächenamtes abhängig sind, eine Beschleunigung bedeutet es definitiv nicht. Weiterhin erhoffe ich mir den Sieg der Vernunft, denn es würde keinen Sinn ergeben,das Projekt jetzt abzubrechen, aber vor Freigabe der finanziellen Mittel sind wir nicht in der Lage, weitere Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Sollte sich in dieser Angelegenheit eine neue Sachlage ergeben, werden wir Sie selbstverständlich unterrichten. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.“

Freundliche Grüße Dipl.-Ing. Daniel Krüger Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Umwelt und öffentliche Ordnung

Sehr enttäuschend. Wieder müssen sich die Wilhelmsruher Bürger geduldig zeigen.

Oder müssen wir das eigentlich wirklich? Welche Ideen und Gedanken kommen Ihnen?

Melden sich gerne beim Arbeitskreis Wilhelmsruher See. Wir treffen uns regelmäßig, um dieses wichtige Ökosystem zu retten!