Und was geschieht im Herbst?

Liebe Seefreunde

Der Herbst hält mit großen Schritten Einzug und der Arbeitskreis Wilhelmsruher See meldet sich mit neuem Tatendrang. Nach den Eindrücken des alljährlichen Rosenthaler Herbst- Festes im September, auf dem wir mit einem kleinen Informations-Stand vertreten waren, gehen wir mit unserer Bürgerinitiative weiterhin mehrgleisig vor.

Auf ein Neues verfassten wir ein Schreiben an das Umweltamt. Das Ziel ist eine klare Stellungnahme zum Voranschreiten der verschiedenen Maßnahmen zur Sanierung des Wilhelmsruher Sees an uns zurückzusenden. Hier können Sie das Schreiben nachlesen, welches Frau Dr. Moorfeld, die Amtsleiterin vom Umwelt- und Naturschutzamt, in diesen Tagen bereits erreicht hat.

Ohne Autoreifen sitzt der Graureier am Ufer und wird stets von Passanten gestört. Uns schwebt vor, Spendengelder zu verwenden, um dem Graureier ein ruhiges Plätzchen zum verweilen inmitten des Sees zu gewährleisten und eine Art Insel -Rastplatz zu bauen. Ein anderer Gedanke ist, den Jungenten einen Treppen- oder Brückenübergang zu errichten, damit unsere gefiederten Freunde bei Wassertiefstand über die Ufermauer treten können. Ohne Rückzugsort oder ohne Möglichkeit, mit den mittlerweile auch in Trümmer liegenden sog. Ententreppen an Land zu kommen, werden die Tiere den See nicht mehr lange aufsuchen und bewohnen.


Können Sie sich noch an die Gewinnerbilder des Fotowettbewerbes “ Licht- und Schattenseiten des Wilhelmsruher Sees“ erinnern? Diese Aktion, zum Tag der langen StadtNatur, fand bei unseren Bürgern, See- und Fotoliebhabern großen Anklang. In Kooperation mit den Pankower Früchtchen ggmbh hatten wir im Rahmen der Feierlichkeiten des 10jährigen Bestehen des Mehrgenerationshauses in der Schillerstraße, die tolle Gelegenheit, eine Ausstellung mit diesen Fotos mit einer Vernissage zu eröffnen. Gerne können Sie zu den Öffnungszeiten des Hauses die Ausstellung besuchen.

 

Auch wenn es noch keine nennenswerten, weiterführenden Aussagen gibt, bleibt die laute Stimme der Wilhelmsruher von den Politikern nicht ungehört. Um sich eingehender ein Bild vom Wasserkörper und seiner Entwicklung zu machen, fand ein Treffen auf ein Rundgang am See mit einer Mitarbeiterin des Arbeitskreises und Klaus Mintrup statt. Schon über eine persönliche Rückmeldung einer besorgten Bürgerin verkündete Klaus Mintrup schriftlich sein Interesse zur Sanierung des Sees. Es wird sich zeigen, ob Bemühungen von dieser Seite endlich Früchte tragen.Die unter neuem Vandalismus leidende Atriummauer hatte großen Anteil im Gespräch zwischen Claudia Hakelberg (AK See) und Klaus Mintrup. Vielleicht können Spendengelder in Koorporation mit den zuständigen Behörden und Firmen auch hierfür zeitnah verwendet werden?


Wir wollen Zeichen setzen in der Öffentlichkeit, insbesondere bei den Kleinen, als heranwachsende Generation ein Umweltbewusstsein schaffen. Daher möchten wir in Zusammenarbeit mit den Pankower Früchtchen und dem HortEins eine Arbeits-gemeinschaft gründen und am Umweltpreis 2018 teilnehmen. Wir haben schon           viele Kreative Ideen gesammelt und freuen uns auf dieses Projekt.

Des Weiteren stecken wir fest in der Planung für die Teilnahme an der nächsten Bezirksverordnetenversammlung am 18.10.2017. Wünschen Sie uns Glück,              offene Ohren und neue Zusprechungen für die Umsetzung unseres Anliegens.

Ihr Arbeitskreis Wilhelmsruher See